Die Bayerische Mittelschule im Landkreis Erding

 

Zum 1. August 2011 sind die staatlichen Erdinger Hauptschulen erfolgreich in die Bayerische Mittelschule gestartet. Im Schuljahr 2012/13 gab es 926 Mittelschulen und noch 6 Hauptschulen in Bayern.

Vorbereitet wurde diese Schulentwicklung mit dem so genannten Dialogforum vom 1. Juli 2010. Vertreter des Kultusministeriums, der Regierung von Oberbayern, des Schulamtes, der Schulleitungen, der Bürgermeister des Landkreises, der Elternbeiratsvorsitzenden, der Kirchen, der Wirtschaftsverbände, der weiterführendenden Schulen, der Schülersprecher und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren daran beteiligt. Vordringliche Aufgabe des Dialogforums war die Weiterentwicklung der bestehenden Hauptschulstrukturen unter Berücksichtigung vor allem auch des demografischen Einflusses. Um unseren Schülerinnen und Schülern ein zeitgemäßes und umfassendes Bildungsangebot auf der Basis einer breiten Allgemeinbildung zu sichern, müssen Schulverbünde gegründet und gestaltet werden.

In der nachfolgenden Landkreiskarte kann man sich einen Überblick über die drei Schulverbünde mit ihren derzeitigen Schülerzahlen verschaffen. Eine Besonderheit der Erdinger Verbünde ist die Kooperation im Süden mit der Gemeinde Hohenlinden (Landkreis Ebersberg) und im Nordosten des Landkreises die regierungsbezirkübergreifende Zusammenarbeit mit Velden (Vils), Landkreis Landshut in Niederbayern.

 

Link zur Landkreiskarte


Die künftige bayerische Mittelschule bietet:

 

Link zur Broschüre "Die bayerische Mittelschule" 



Weitere Informationen über folgende Links



Kooperationsmodell Mittelschule-Realschule

Am Schulstandort Oberding ist mit Beginn des Schuljahres 2012/13 das Kooperationsmodell Mittelschule-Realschule mit zwei 5. Klassen erfolgreich auf den Weg gebracht worden. Kooperationspartner für die Mittelschule Oberding war die Herzog Tassilo Realschule in Erding. Mit dem Schuljahr 2013/14 wird in Oberding eine eigenständige Realschule geführt.

Wesentliche Grundzüge des Kooperationsmodells unter dem Motto „Zwei Schularten – Ein Weg ins Leben“:


9plus2-Modell an der Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg

An der Marie-Pettenbeck-Mittelschule geht das 9+2-Modell in sein zweites Jahr. Die beiden Klassen nennen sich nun Vorbereitungsklassen.


Wesentliche Merkmale:
 

 

 

Die Resonanz für dieses Schulmodell übertrifft die Erwartungen bei weitem.



Kooperation mit externen Partnern

Eine herausragendes Merkmal der Bayerischen Mittelschule ist die verstärkte Kooperation mit externen Partnern, z. B. mit der Arbeitsagentur, der Berufsschule und mit der regionalen Wirtschaft. Mehr dazu auf der Seite des SchuleWirtschaft-Experten.